Humanitäres Projekt Hetea, Rumänien

Jedes Kind sollte die Chance zur Bildung haben und sie auch wahrnehmen können. Besonders Kinder, die aus sehr armen und benachteiligten Verhältnissen kommen, brauchen eine besondere Unterstützung – Hetea.

Begleitet von Nadia Gavrila (OvidiuRo) und Bürgermeister László Kovács (Araci -Vâlcele), kommen wir nach Hetea – einer kleinen Roma-Siedlung im Kreis Covasna. Hier leben vielleicht siebzig Familien mit dreimal so vielen Kindern. Die Kinder sehen und folgen uns. Von überall her laufen sie zusammen. Sie kichern und wollen uns berühren. Sie haben grosse Augen voller Fragen: „Wer wir sind?“, wollen sie wissen.

Ihre Eltern sind meist selbst noch Kinder. Sie laden uns in ihre Hütte ein: ein Zimmer aus Lehm und Holz, mit Stroh bedeckt. Ein Bett, ein Tisch, Kübel und Schüsseln. Hinter der Tür liegt eine Ziege. Eltern und Kinder lächeln freundlich. Sie sind zu viert in der Hütte, dazu die Ziege. “Wir kommen durch”, sagen sie, “die Winter sind hart”.

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Eine Tür, die wir öffnen wollen, denke ich.
Katharine Siegling, Präsidentin Never Give Up, Zürich